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Portugiesisch – eine iberoromanische Sprache

Die portugiesische Sprache wird von insgesamt 245 Millionen Menschen weltweit gesprochen, von denen 215 Millionen Muttersprachler sind. Nicht nur in Portugal ist es die Amtssprache, sondern unter anderem auch in Brasilien, Angola, Mosambik und Äquatorialguinea. Heute wird die Sprache aufgrund ihrer weiten Verbreitung zu den Weltsprachen gezählt. Natürlich steigt auch die Nachfrage an professionellen Portugiesisch-Übersetzungen stetig.

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Portugiesisch – Varietäten

Wie jede Sprache hat auch das Portugiesische im Laufe der Zeit viele Varietäten, Dialekte und verschiedene Aussprachen gebildet. Im Groben kann man das portugiesische Portugiesisch und das brasilianische Portugiesisch als die beiden wichtigsten Richtungen betrachten, aus denen sich die vielen Abwandlungen gebildet haben. Das afrikanische Portugiesisch, besonders die Aussprache in São Tomé und Príncipe, geht auf die brasilianische Form zurück. Im Gegensatz zu der Portugiesisch sprechenden Bevölkerung in Brasilien, bezeichnen die Muttersprachler in Portugal ihre Dialekte allerdings nicht als Dialekte, sondern als Akzente (Portugiesisch: sotaques) oder Aussprache (Portugiesisch: pronúncia). Das liegt daran, dass der Begriff Dialekt in Portugal eine abwertende Bedeutung hat und aus diesem Grund nicht verwendet wird. Die Dialekte in Südportugal haben ihre Eigenheiten und Besonderheiten größtenteils beibehalten. Dazu zählt unter anderem die häufige Benutzung des Gerundiums. In Nordportugal gibt es dagegen Dialekte, die der galicischen Sprache sehr ähnlich sind. Zwei dieser Dialekte heißen „Alto-Minhoto“ und „Transmontano“. Alto-Minhoto wird nördlich der Stadt Braga, einer Stadt im Norden und Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes, gesprochen. Transmontano wird in der nördlichen Region Trás-os-Montes gesprochen. Weitere Dialekte in Portugal sind „Nortenho“, das in den Regionen um Braga und Porto gesprochen wird, „Madeirense“ in der Region von Madeira, oder „Algarvio“ in der Algarve.

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Portugiesisch – einheitliche Schriftsprache

Nicht nur in der Aussprache, sondern auch in der schriftlichen Form der Sprache, gibt es einige Unterschiede. Im Jahr 1990 wurde ein Abkommen unterschrieben, das „Orthographie-Übereinkommen Portugiesisch 1990“, das eine einheitliche Orthographie innerhalb der portugiesischen Sprache herstellen sollte. Vor 1990 gab es zwei offizielle Varianten der Schriftsprache, das europäische und afrikanische Portugiesisch sowie das brasilianische Portugiesisch. Die Unterschiede zwischen diesen Varianten liegen in erster Linie in der Aussprache, in der Syntax und im Vokabular. Das betrifft vor allem die Umgangssprache, wohingegen die gehobene Sprache nicht in hohem Maße betroffen ist. Jedoch handelt es sich bei den Dialekten noch um die gleiche Sprache und kann von Sprechern der jeweils anderen Variante mühelos verstanden werden. Die gravierendsten Unterschiede traten in der Orthographie der Sprache auf. Das portugiesische Portugiesisch weist auch heute noch starke Einflüsse aus der lateinischen Sprache auf, die im brasilianischen Portugiesisch längst verschwunden sind. In Wörtern, in denen cc, cç oder ct enthalten ist, wird in Brasilien das erste c weggelassen, während es in Portugal noch immer mitgeschrieben wird.

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Ihre Geschäftstätigkeit in Portugal

Leben und Arbeiten in Portugal, für viele ein Traum, der mit einer originellen Idee und genügend Rücklagen Wirklichkeit werden kann. Man sollte diesen Schritt jedoch genau planen und gut vorbereitet sein. Auch wenn sich die Bürokratie in Portugal mit dem EU-Beitritt etwas verringert hat, ist es immer noch aufwändiger, die notwendigen Formalitäten zu erledigen als in anderen Ländern. Für bestimmte Handels- und Berufsgruppen ist es notwendig, ihre Qualifikationen mit entsprechenden Diplomen oder Zertifikaten nachzuweisen. Auch die Portugiesisch-Kenntnisse sind in vielen Berufen unerlässlich und müssen durch einen Test nachgewiesen werden. Juristen beispielsweise dürfen ohne Sprachkenntnisse nicht arbeiten. Für eine Firmengründung sollte man sich zunächst einmal mit der Frage bezüglich der gewünschten Gesellschaftsform, die das Unternehmen haben soll, auseinandersetzen. Man kann das Unternehmen als Selbstständiger betreiben und haftet so mit seinem Privatvermögen. Man kann jedoch auch eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, eine „Sociedade por Quotas“, gründen. Als Ausländer benötigt man eine Identifikationsnummer, um ein Einkommen in Portugal beziehen zu können. Gerne unterstützen wir Sie bei der Kommunikation mit Behörden, Partnern und Kunden, denn wir übersetzen all Ihre Dokumente schnell, präzise und professionell. Unsere muttersprachlichen Übersetzer sind ausschließlich Fachübersetzer, auf deren Expertise Sie sich verlassen können.

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Sozialversicherung

Als selbstständiger Unternehmer kann man entweder die Mindestbeiträge in Höhe von 25,4 % oder die erhöhten Beiträge in Höhe von 32 % entrichten. Der Mindestschutz bietet die wichtigsten sozialen Leistungen, die Zusatzbeiträge bieten zusätzliche familiäre Hilfen und Unterstützung im Krankheitsfall. Die Beitragsbemessungsgrundlage ist der staatliche Mindestlohn. Der Arbeitgeber kann dann selbst die Höhe der Bemessungsgrundlage wählen (zwischen der einfachen, bis hin zur 12-fachen Höhe des Mindestlohns). Auch die Angestellten müssen bei der Sozialversicherung angemeldet sein, die Beiträge werden auf Basis des kompletten Einkommens inklusive Boni und Zuschüssen berechnet.

Steuerliche Vorteile

Die maximale Einkommensteuer in Portugal liegt bei 42%, wohingegen der maximale Körperschaftssteuersatz lediglich 25% beträgt. In der Sonderzone auf Madeira kann man als Unternehmer von besonders niedrigen Steuersätzen profitieren, wenn man bestimmte Auflagen erfüllt. Diese Steuersätze dienen vor allem der Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, da die Löhne voll von der Steuer absetzbar sind. Für die Erfüllung der Auflagen ist die Unterstützung durch einen Steuerberater empfehlenswert, da dieser auf die Regelungen der Sonderzone spezialisiert ist und die optimale Lösung finden kann.

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